Bis Mitte der 1980er Jahre war Indien, das in Wirtschaftszeitschriften oft und gerne als „Elefant“ tituliert wird, noch der weltweit größte Empfänger von Entwicklungshilfe. Mittlerweile ist es jedoch nach China der zweitgrößte Geber von Entwicklungshilfe unter den Ländern des globalen Südens.
Die Analyse der entwicklungspolitischen Aktivitäten Indiens befasst sich in der Publikationsreihe, in deren Rahmen die Rolle und Ansätze verschiedener nicht-traditioneller Geber in der Entwicklungszusammenarbeit analysiert werden, mit Widersprüchen. Es handelt sich um Entwicklungsprozesse, die nicht ohne Weiteres in das westliche Verständnis von Entwicklungszusammenarbeit zu passen scheinen. Denn eine Kombination aus Idealismus im Rahmen der Süd-Süd-Kooperation und Pragmatismus, wie er in verschiedenen Dreieckskooperationen zu beobachten ist, prägt die indische Entwicklungszusammenarbeit bis heute.
Wie hat es eine Nation, die immer noch auf dem schmalen Grat zwischen Entwicklungsland und Industrieland zu balancieren scheint, geschafft, zu einem so wichtigen Akteur in der globalen Entwicklungszusammenarbeit aufzusteigen?
Lesen Sie unseren Monitor Entwicklungspolitik zur Rolle Indiens Rolle in der globalen Entwicklungszusammenarbeit hier als PDF.
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