Besuch der Jungen Union Niedersachsen

Zu Beginn des neuen Jahres besuchte die Junge Union Niedersachsen drei Tage lang das Londoner Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die jungen Politiker waren sehr interessiert am momentanen Zustand britischer Politik und trafen sich mit konservativen Persönlichkeiten, um über den Brexit sowie die Zukunft des Konservatismus zu sprechen.

Reuters / Juan Medina

Eine Überwindung der politischen Spaltung und Instabilität ist ungewiss

Spanien wählt erneut …

Zunächst werden alle Parteien in dem jetzt beginnenden Wahlkampf die Polemik und Polarisierung verschärfen.

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KAS/aschoffotografie

Europa-Dialoge

1. Europa-Dialog der KAS in NRW

Europa muss gestärkt werden, Europa muss gelebt werden – aber wie soll das vermittelt werden, wenn Europa nicht mehr positiv gefühlt und wahrgenommen wird?

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KAS/aschoffotografie

1. Europadialog der KAS in NRW

„Der Kampf um Europa ist da!“

An einem starken Europa bauen und die Geschichte Europas erzählen - das sind unsere gemeinsamen Aufgaben, um Europa - und damit uns - für die Zukunft aufzustellen.

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KAS

"Unser Europa"

Annegret Kramp-Karrenbauer und Manfred Weber In Brüssel

Mut und Ambition für ein gemeinsames und starkes Europa - dafür sprachen sich sowohl Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der CDU Deutschlands, als auch der EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber am Dienstag, dem 5. Februar 2019, auf einer Vortragsveranstaltung des Europabüros der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Brüssel aus.

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Foto: Bert Bostelmann

In Kooperation mit dem Hospitalhof Stuttgart

Prof. Dr. Andreas Rödder: "Wer hat Angst vor Deutschland?"

Die Geschichte der "deutschen Stärke" in Europa ist ambivalent und changiert zugleich zwischen deutschen Selbstbildern als Kulturnation und vielen zwiespältigen Gefühlen der Nachbarn gegenüber Deutschland. Wie lässt sich die deutsche Stärke mit dem europäischen Gemeinwohl vereinbaren und wie kann Deutschland zu einem starken Europa beitragen? Unser Gesprächspartner am 19. Februar 2019 ab 19 Uhr im Hospitalhof Stuttgart ist Prof. Dr. Andreas Rödder, Professor für Neueste Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Autor des Buches "Wer hat Angst vor Deutschland?" und Vorstandsmitglied der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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Willkommen

Die europäische Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise dominiert aktuell die Debatten in und über Europa. Doch die Europäische Union ist mehr: Sie ist seit über 60 Jahren Garant für Frieden, Freiheit und Wohlstand für die Völker des alten Kontinents. Und sie hat weiterhin aufgrund ihrer Werte und Errungenschaften eine ungebremste Attraktivität auf viele Regionen dieser Welt.

 

Die Europäische Union sieht sich zahlreichen Herausforderungen gegenüber: Von der anhaltenden Krise des gemeinsamen Währungsraums bis zu neuen Bedrohungsszenarien durch Russland, von immensen Flüchtlingsströmen über das Mittelmeer bis zu den Wahlerfolgen europakritischer Parteien. Insbesondere die südlichen Mitgliedstaaten sind durch Wirtschaftsschwäche, Jugendarbeitslosigkeit und enorme Staatsschulden gekennzeichnet. Und das Vertrauen in die europäischen Institutionen erreicht neue Tiefstwerte, was nicht zuletzt an niedrigen Wahlbeteiligungen und zahlreichen Protestbewegungen deutlich wird.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung nimmt sich dieser Herausforderungen an. Durch Analysen und Publikationen, Expertengespräche, Konferenzen und Informationsveranstaltungen sollen Ursachen erörtert, Potenziale ausgelotet und konkrete Handlungsempfehlungen aufgezeigt werden. Der Arbeit liegen dabei drei zentrale Überlegungen zugrunde: Erstens muss Europa das Vertrauen seiner Bürger zurückgewinnen, denn der europäische Integrationsprozess lässt sich nur unter deren Zuspruch erfolgreich bestreiten. Die europäischen Institutionen müssen daher demokratischer und transparenter ausgestaltet, Kompetenzen – wenn sinnvoll – auf die nationale Ebene zurückverlagert werden.

 

Der Krise im Euroraum muss – zweitens – mit weiteren Reformmaßnahmen begegnet werden. Einheitliche, belastbare und verbindliche Regeln sind ebenso gefragt wie Strukturreformen in den Krisenstaaten. Dabei müssen die Interessen der Nicht-Eurostaaten berücksichtigt werden, um eine sinnvolle und tragfähige Koordinierung unter allen Mitgliedstaaten zu erreichen. Schließlich wird Europa in einer globalisierten Welt nur dann seinen Einfluss auch weiterhin geltend machen können, wenn es auf internationaler Ebene mit einer Stimme spricht. Die europäische Außen-, Sicherheits-, Verteidigungs- und Entwicklungspolitik muss daher konsequent weitergedacht und um neue Instrumente bereichert werden.

 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich dafür ein, im Dialog und über Ländergrenzen hinweg an einem stärkeren und zukunftsfähigen Europa zu arbeiten. Denn längst ist die EU zu einer Werte- und Schicksalsgemeinschaft geworden, die einen großen Mehrwert für alle Völker Europas darstellt.

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Zitate

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„Der erste Schritt bei der Neubildung der europäischen Familie muss ein Zusammengehen zwischen Frankreich und Deutschland sein.“
Winston Churchill (zweimaliger Premierminister Großbritanniens)