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Über den Referenten:
Als prominenter Politiker verfügt Meyer über umfangreiche Regierungserfahrung, da er sowohl in der vor- als auch in der postdemokratischen Regierung tätig war. Als ausgebildeter Rechtsanwalt wurde er bei vielen Südafrikanern als Chefvertreter der Regierung der National Party (NP) in den Mehrparteienverhandlungen 1993 bekannt. Als nach intensiven Verhandlungen ein Abkommen zwischen den Parteien zustande kam, wurde Meyer für seine Rolle im letzten Kapitel zum Ende der Apartheid-Ära allgemein gelobt.
Der Chefunterhändler des African National Congress in den Gesprächen, Cyril Ramaphosa, beschreibt ihn als einen wahren Bürger, der sich für ein nicht-rassisches Südafrika einsetzt. Er und Ramaphosa erhielten 2004 den South African Breweries Leadership and Service Award für ihre Führungsrolle bei der Überwindung festgefahrener Verhandlungen.
Er gilt lokal und international als selbstloser Leader, der seine Erfahrung und sein Fachwissen für den Wiederaufbau und die Entwicklung des Landes einsetzt. Er diente 1994 in der ersten demokratischen Regierung unter dem ehemaligen Präsidenten Nelson Mandela und festigte damit den Respekt, den er sich von vielen Menschen erworben hatte.
Als er 1996 aus dem Kabinett zurücktrat, war er nicht ganz aus der Politik ausgetreten, da er Generalsekretär der NP wurde und so in anderer Funktion zur politischen Landschaft des Landes beitrug. Im folgenden Jahr trat er von diesem Amt und als Mitglied des Parlaments zurück.
Meyer ist Mitbegründer der Vereinigten Demokratischen Bewegung und war ihr stellvertretender Präsident bis zu seinem Rücktritt aus der aktiven Politik im Jahr 2000.
Als engagierter Friedensvertreter nutzte er sein anerkanntes Verhandlungsgeschick, um sich als Berater für Friedensprozesse in die Wirtschaft zu begeben. In diesem Zusammenhang nahm er an solchen Prozessen in Ländern wie Nordirland, Sri Lanka, Ruanda, Burundi, Kosovo und Bolivien teil. Er war auch an ähnlichen Bemühungen im Baskenland und im Nahen Osten beteiligt.
Im Rahmen dieser Tätigkeiten hisste er die Flagge Südafrikas als ein Land, das sich für Frieden und Stabilität einsetzt. Sein Einsatz für die internationale Gemeinschaft betont das Vertrauen in seine Fähigkeit als Friedensunterhändler.
Meyer hätte eine gewinnbringende Karriere als Anwalt wählen können, hat sich aber stattdessen entschieden der Nation mit seinem Verhandlungsgeschick zu dienen. Derzeit engagiert er sich in der Civil Society Initiative und ist Mitglied des Strategieausschusses des Project on Justice in Times of Transition in New York.
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