Der 46jährige Historiker, der neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit in der Konrad-Adenauer-Stiftung an der Universität Potsdam lehrt, warnte vor einer falschen Gelassenheit: „Die Vertreter linker Identitätspolitik glauben nicht, dass wir wichtigere Dinge als ihre Agenda zu besprechen haben. Doch westliche Demokratien werden derzeit stark von innen und außen gefährdet. Diese Demokratien dürfen ihren gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht verlieren.“
Während lautstarke Minderheiten – so Oppermann – hohe Aufmerksamkeit in amerikanischen Medien und an Hochschulen erregten und den Eindruck erzeugten, die Bevölkerung sei in zwei unversöhnliche Lager gespalten, deuteten vertrauenswürdige Studien auf den Befund hin, dass sich etwa vierzig Prozent der US-Bürger sich als Gemäßigte, die sich vor jeder Wahl neu entscheiden, betrachten: „So können knappe Ergebnisse, die - wie im vergangenen November - den Wechsel ermöglichen, zustande kommen. Dies ist ermutigend.“ Liberale Demokratie seien darauf angewiesen, die Bedürfnisse von Einzelnen und Gruppen zusammen zu führen: „Die Absonderung einzelner Gruppen kann nicht die Antwort sein."
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