Die Folgen der russischen Invasion in die Ukraine blieben in den vergangenen Monaten zentrales Thema im multilateralen Genf. Trotz der geopolitischen Spannungen bewiesen mehrere multilaterale Foren ihre Handlungsfähigkeit. Sorgen bereiten die sekundären Folgen des Konflikts für Nahrungsmittelsicherheit weltweit und die fehlenden Mittel für andere humanitäre Notlagen. Zunehmend ist bei vielen nicht-europäischen Staaten eine „Ukraine-Müdigkeit“ festzustellen. Im Menschenrechtsrat sorgte die Diskussion rund um die China-Reise der UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet für Wirbel. In der WHO steht eine wichtige Etappe bei den Diskussionen zu einem etwaigen Pandemievertrag an.
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Über diese Reihe
Die „Genfer Großwetterlage“ wirft in unregelmäßigen Abständen einen Blick auf ausgewählte Entwicklungen der in Genf ansässigen internationalen Organisationen.
Andrea Ellen Ostheimer

Leiterin des Multilateralen Dialogs Genf